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Der Goldmann - Nürnberg
Die lebende Statue


Foto: Peter Nörr

Seit 1995 Auftritte im Straßentheater und auf Veranstaltungen als goldener Robotermensch - Maschinenmensch - Living Doll - Pantomime

Mensch oder Maschine - darüber rätseln viele Passanten, Touristen und Kinder, wenn sie vor der nürnberger Lorenzkirche stehen und manchmal eine dort völlig regungslos verharrende goldene Statue betrachten, die sich nur dann wie ein Roboter maschinell verbeugt oder grüßt, wenn jemand ein Geldstück in eine davor stehende goldene Vase wirf. Der, außer den Augen, völlig mit dem Edelmetall verhüllte Pantomime und Schauspieler Neo von Terra, alias Hans Mack steckt dahinter und bietet hier seine Dienste an.

Es besteht die Möglichkeit, den Goldmann für Messen, Events, für TV und Film etc. zu engagieren.


   

 
 
 
 

Steht die Statue im Focus eines genügend großen Betrachterkreises, so bewegt sie sich in der Regel nur dann wie ein Automat, wenn man eine Münze in ein davor stehendes goldenes Gefäß wirft.

... Faszination der Stille und Bewegungslosigkeit inmitten des Trubels der City

 
 

 
 
 
 


Künstlerische Info:
Die "lebende Statue" – ein Klassiker des Straßentheaters - eine pantomimische Figur die es in vielen Versionen gibt -  u.a. in Barcelona, Venedig, Paris, London, Amsterdam, Berlin. Jeder Künstler spielt diese Rolle auf seine eigene Art.

Der Goldmann:
Eine auf einem Podest stehende goldene Statue, die meist absolut regungslos verharrt, verändert  manchmal pantomimisch-maschinell ihre Stellung, wechselt dabei zwischen der Darstellung einer Statue und der Bewegung eines Roboters.

Sie grüßt wie eine lebende Puppe oder gibt Kindern mechanisch die Hand. Da erst auf den 2. Blick sichtbar wird, dass sich ein Mensch/Pantomime in der Statue verbirgt, entsteht so ein interessanter Kontrast zur normalen Geschäftigkeit einer Einkaufsstraße.
Wenn Passanten erschrecken, weil die vermeintliche Statue sich plötzlich bewegt, dann sorgt das für Heiterkeit bei den Zuschauern.

Hintergrund:
Das Darstellen eines vergoldeten Menschen als Statue spielt auf archaische und geschichtliche, teils religiöse Bereiche an (Golem, Goldenes Kalb der Hebräer, Tutanchamun-Maske, Buddha –Statue, Oskar-Trophäe...) und mündet hier in der Rätselhaftigkeit von zwei beobachtenden und lebendigen Augen in einer starren goldenen Maske.

Im weiteren Sinne geht es um das sonnenhafte Macht- und Glückssymbol des Goldes in unserer Gesellschaft (im übertragenen Sinne auch um die seltsame Macht des Geldes) und um das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Maschine, das im 20. Jahrhundert sichtbar wurde.

Die Anfänge dieser Figur wurzeln in der „Commedia dell´ arte“ und wurden auch in Filmen von Charlie Chaplin angedeutet.  Die Präsenz in den Fußgängerzonen der Großstädte der westlichen Hemisphäre begann in den 90er Jahren.

       

 
 

 
 
 
Foto: Peter Nörr
 

 



 

 

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             © Hans Mack alias Neo von Terra 2019  (1)